The Sake Wire

Goldblättchen wirbeln im Schaumsake Mio GOLD von Takara Shuzo, zum Jahresende in limitierter Auflage

Takara Shuzo bringt am 10. November in ganz Japan eine limitierte Premium-Version des Schaumsake Mio mit reinem Blattgold auf den Markt.

Takara Shuzos Shochikubai Shirakabegura „Mio“ PREMIUM <GOLD> mit reinem Blattgold, in 750 ml und 300 ml
Takara Shuzos Shochikubai Shirakabegura „Mio“ PREMIUM <GOLD> mit reinem Blattgold, in 750 ml und 300 ml — Bild: PR TIMES / 宝ホールディングス (Pressemitteilung)

Takara Shuzo, ein großer Sakebrauer mit Hauptsitz in Kyoto, bringt am 10. November 2026 in ganz Japan in limitierter Stückzahl eine Sonderedition des Schaumsake Shochikubai Shirakabegura „Mio“ (MIO) auf den Markt: „PREMIUM mit reinem Blattgold“. Das Produkt richtet sich an Feiern zum Jahreswechsel und erweitert das Sortiment anlässlich des 15-jährigen Markenjubiläums.

Blattgold, das im Glas tanzt, und ein reicherer Geschmack

Japanische Landschaft (Symbolbild)
Japanische Landschaft (Symbolbild) — Foto: Huu Huynh (Pexels)

Mio GOLD wird mit der brauereieigenen Hefe hergestellt und über lange Zeit langsam vergoren. Laut Takara Shuzo zeichnet er sich durch ein prächtiges Aroma und einen reicheren Geschmack als der normale Mio aus. In der Flasche befindet sich reines Blattgold, das beim Einschenken im Glas aufwirbelt und glitzert. Auch die Verpackung ist in Goldtönen gehalten und kommt als geschenktaugliche Faltschachtel.

Mio GOLD in Zahlen

Schaumsake perlt beim Einschenken in ein Glas
Schaumsake perlt beim Einschenken in ein Glas — Foto: Giorgio Trovato (Unsplash)

Der Alkoholgehalt liegt bei 5 % und damit bei etwa einem Drittel eines üblichen Sake (rund 15–16 %); er ist also so leicht wie Bier. Der Sake-Meter-Wert (Nihonshu-do) beträgt −70. Dieser Wert ist ein Richtwert für süß und trocken: Je stärker negativ, desto süßer der Sake – es handelt sich also um eine ausgesprochen süße Qualität. Die Säure ist mit 4,0 recht hoch und gibt der Süße Halt. Die Zutaten sind inländischer Reis und Koji aus inländischem Reis, dazu kommen Kohlensäure und Blattgold. Erhältlich ist er in zwei Größen, 750 ml und 300 ml; die unverbindliche Preisempfehlung in Japan (ohne Steuer) beträgt 2.227 Yen für 750 ml und 869 Yen für 300 ml. Die Haltbarkeit beträgt 10 Monate.

Der Trend zu alkoholarmem Sake wächst

Schaumwein, in ein gut gekühltes Flötenglas eingeschenkt, mit aufsteigenden Bläschen
Schaumwein, in ein gut gekühltes Flötenglas eingeschenkt, mit aufsteigenden Bläschen — Foto: Atlantic Ambience (Pexels)

Vor dem Hintergrund eines wachsenden Gesundheitsbewusstseins entwickelt die weltweite Getränkebranche zunehmend alkoholarme Produkte. Sake bildet keine Ausnahme: Große Hersteller bringen laufend Sake mit reduziertem Alkoholgehalt auf den Markt, etwa das Produkt von Gekkeikan mit 5 % Alkohol oder das von Takara Shuzo mit 9 %. Mio zählt zu den bekanntesten Vertretern dieses leichten Sake.

Die limitierte Edition erscheint für den japanischen Inlandsmarkt; Verkaufspläne für Europa wurden nicht bekannt gegeben. Der normale Mio ist jedoch gelegentlich in Sake-Fachgeschäften und japanischen Lebensmittelläden zu finden und damit der naheliegendste Einstieg. Zum Genießen kann man ihn gut gekühlt in ein Flötenglas einschenken und Perlage und Aroma würdigen. Die Balance aus Süße und Säure steht einem Dessertwein näher als einem trockenen Schaumwein und lässt sich daher gut mit Desserts mit Früchten und mildem Käse kombinieren. Für eine Silvesterfeier kann er auch eine Alternative zum Champagner als Anstoßgetränk sein.

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