Fukutokucho bringt seinen trockenen Alltagssake auch in der 3-Liter-Größe
Fukutokucho Shurui aus Matsudo (Chiba) bringt seinen günstigen, trockenen Sake seit 28. September auch in der 3.000-ml-Größe landesweit auf den Markt.
Fukutokucho Shurui Co., Ltd. (Firmensitz: Matsudo in der Präfektur Chiba, unmittelbar östlich von Tokio), Teil des großen japanischen Brauereikonzerns Oenon Group, hat dem Typ tanrei karakuchi (leicht und trocken) der Serie ‚Fukutokucho Suutto Nomete Yasashii Osake‘ eine Großpackung mit 3.000 ml hinzugefügt. Sie ist seit dem 28. September 2026 landesweit erhältlich. Das Ziel ist klar: einen Alltagssake für das ‚Glas am Abend‘ in größerer und günstigerer Form anzubieten.
Nach dem Erfolg der 1,8-Liter-Flasche
Bei dem Produkt handelt es sich um einen Sake, der aus 100 % japanischem Reis und natürlichem Wasser gebraut wird, im Stil tanrei karakuchi: leicht, klar und trocken. Beworben wird er als Sake, der gekühlt, bei Zimmertemperatur oder erwärmt getrunken werden kann. Im November 2025 kam zunächst die 1.800-ml-Größe auf den Markt (in Japan traditionell isshobin genannt). Da sie sowohl beim Geschmack als auch beim Preis gut ankam, wurde nun die noch größere 3.000-ml-Variante ins Sortiment aufgenommen. In japanischen Haushalten ist es fest verwurzelt, zum Abendessen Sake zu trinken, und bei Produkten für diese täglichen Trinker entscheidet die Menge pro Preis über die Wahl.
Ein eigenes Verfahren namens ‚Shunrei-zukuri‘

Gemeinsam ist der gesamten Serie ein Verfahren, das das Unternehmen ‚Shunrei-zukuri‘ (Brauen mit Sofortkühlung) nennt. Während des Brauens wird der Reis kurz erhitzt und unmittelbar danach schnell abgekühlt. So soll das Umami des Reises zur Geltung kommen und zugleich ein leichtes Mundgefühl entstehen. Gebraut wird in einer naturreichen Gegend mit Blick auf die Südalpen und den Fuji. Die Pressemitteilung hebt nicht eine Güteklasse wie Junmai oder Ginjo hervor, sondern die Verbindung aus Süffigkeit, wie sie der Name mit ‚suutto‘ (mühelos) verspricht, und einem erschwinglichen Preis. Daran lässt sich gut erkennen, worum auf dem japanischen Markt für Alltagssake gerungen wird.
Für Leserinnen und Leser in Europa

Ein Sake im 3-Liter-Format wird kaum je exportiert. Dennoch verrät diese Nachricht, was die Menschen in Japan im Alltag tatsächlich trinken. In europäischen Sake-Regalen stehen oft Premiumflaschen, doch der Großteil des Konsums in Japan entfällt auf solchen ‚Sake für den abendlichen Esstisch‘. Man kann ihn sich als Pendant zu Tafelwein oder Bag-in-Box-Wein vorstellen. Wer einen erschwinglichen, leichten und trockenen Sake findet, sollte ihn nicht nur gekühlt probieren, sondern in der kommenden kühleren Jahreszeit auch als nurukan (lauwarm, etwa 40 Grad). Beim Erwärmen entfaltet sich der Reisgeschmack eines leichten, trockenen Sake, und er passt dann auch besser zu Eintöpfen und Käse. Wer erkennt, dass ‚Sake nicht nur Luxusflaschen bedeutet‘, entdeckt viel mehr Möglichkeiten, ihn zu genießen.
Quellen
Dieser Beitrag wurde von der Redaktion von The Sake Wire auf Grundlage der oben genannten öffentlichen Quellen verfasst. Die Bilder stammen von uns.
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