Takara erneuert „Shochu Highball“ für den Export und beliefert die USA
Takara Shuzo International hat den nur für das Ausland bestimmten „Shochu Highball“ in der Dose an die Vorschriften der einzelnen Länder angepasst und beginnt nach Europa auch den Export in die USA.

Takara Shuzo International, die für das Auslandsgeschäft zuständige Gesellschaft der in Kyoto ansässigen Takara Holdings, hat die Spezifikationen des ausschließlich für das Ausland verkauften Dosengetränks Takara „Shochu Highball“ überarbeitet. Die Änderungen richten sich nach den unterschiedlichen Gesetzen und Vorschriften der einzelnen Zielländer; zugleich kündigte das Unternehmen an, erstmals auch in die USA zu exportieren. Shochu ist ein japanischer Brand, der unter anderem aus Reis, Gerste oder Süßkartoffeln hergestellt wird. Mit Sodawasser gemischt wird daraus ein „Shochu Highball“, und die trinkfertige Variante in der Dose nennt man RTD (Ready to Drink).
Von japanischen Supermärkten in Asien zum reinen Exportprodukt
Die Auslandsvarianten Dry und Lemon werden seit 2024 in Länder in Asien und Ozeanien exportiert. Verkauft werden sie hauptsächlich in japanischen Supermärkten. Gekauft wird nicht nur von dort lebenden Japanern: Der herbe, wenig süße Geschmack komme auch bei einheimischen RTD-Trinkern gut an. 2025 kam eine Sorte mit dem Geschmack von „Ramune“ hinzu, der auch im Ausland sehr beliebten japanischen Limonade, um die Marke bekannter zu machen.
Aromen, Zusatzstoffe, Flaschen und Verschlüsse: angepasst an die Regeln jedes Landes

Am bemerkenswertesten an diesem Bericht ist, was die Erneuerung konkret umfasst. Wer Alkohol exportieren will, muss die Lebensmittel- und Alkoholgesetze des Ziellandes, ja sogar Umweltvorschriften prüfen und sich danach richten. Takara Shuzo International erklärt, es habe Lebensmittelaromen und Lebensmittelzusatzstoffe sowie Verpackungsmaterialien wie Flaschen und Verschlüsse an die Vorschriften des jeweiligen Landes angepasst. Ein Produkt, das in Japan unverändert verkauft werden kann, braucht im Ausland eine Überprüfung von Rezeptur und Materialien. Der Fall zeigt diese praktische Arbeit sehr anschaulich.
In die USA und zur Weltmarke
Durch die Erneuerung kommen zu den Zielländern in Asien, Ozeanien und Europa nun auch die USA hinzu. Das Produkt hat 7,2 % Alkohol, steckt in einer 350-ml-Aluminiumdose und wird in Kartons zu 24 Dosen verschickt. Der Exportstart war für Dry etwa im August 2026 und für Lemon etwa im Oktober geplant. Auch die Ramune-Variante soll auf dieselbe Weise erneuert werden; das Unternehmen will den Export weiter ausbauen und „Shochu Highball“ zu einer weltweit gefragten Marke machen.
Wer diese Dosen in Europa sucht, schaut am besten zuerst in japanischen oder asiatischen Lebensmittelgeschäften nach. Erkennungszeichen sind die Aufschriften „Dry“ und „Lemon“ sowie der Alkoholgehalt von 7,2 %. Da er etwas höher liegt als bei Bier, sollte man auf die Trinkmenge achten. Manche kombinieren das Getränk mit fettigen Speisen wie Karaage, Yakitori und anderem Frittiertem. Spannend ist auch, an der Dose abzulesen, wie ein japanisches Getränk an ausländische Vorschriften angepasst wird.
Quellen
- Takara Holdings (PR TIMES), „[Takara Shuzo International] [Exklusivprodukt für das Ausland] Takara ‚Shochu Highball‘ erneuert, Export in die USA beginnt“ https://prtimes.jp/main/html/rd/p/000000108.000166337.html
Quellen
Dieser Beitrag wurde von der Redaktion von The Sake Wire auf Grundlage der oben genannten öffentlichen Quellen verfasst. Die Bilder stammen von uns.
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